Bioqualität und Regionalität in den NÖ Kliniken - Spitalsküchen produzieren jährlich mehr als 7 Mio. Essens-Portionen – verbrauchen zB 590 Tonnen Gemüse

ST. PÖLTEN / WIENER NEUSTADT. In den NÖ Kliniken werden jährlich rund 7,5 Millionen Portionen mit größter Sorgfalt frisch zubereitet. Dabei wir auch darauf geachtet, dass die regionale Wertschöpfungskette zum Einsatz kommt und wo möglich auf regionale Produkte zurückgegriffen wird.

„Wir wissen, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung wesentlich zum Genesungsprozess beitragen kann. Deshalb ist es unser Ziel, sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kindergärten, Essen auf Räder und andere Institutionen, Menüs aus hochwertigsten Lebensmitteln zuzubereiten. Die NÖ Kliniken setzen seit Jahren auf Regionalität und Bioqualität. Dass sich das bezahlt macht, sehen wir nicht zuletzt in den Auswertungen der Patientenbefragung. Mit rund 85 von 100 möglichen Punkten kommt das Essen in unseren Kliniken sehr gut an. Mehr als 13 Millionen Euro fließen direkt als regionale Wertschöpfung zu den lokalen Lebensmittel-Versorgern. Deutlich kann man das an den Mengen sehen, die für die 7,5 Millionen Portionen im Jahr nötig sind: alleine 590 Tonnen frisches Gemüse und 570.000 Eier wurden im vergangenen Jahr gekauft. Damit leisten unsere Spitäler einen ganz wesentlichen Beitrag für die regionale Wertschöpfung“, betont Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Der Einkauf von Bio-Lebensmitteln konnte in den vergangenen Jahren konstant gesteigert werden. So hat sich der Anteil von rund 15 Prozent im Jahr 2004 auf mehr als 30 Prozent im Jahr 2015 erhöht. Auf dem Menüplan der NÖ Kliniken wird außerdem täglich ein Gericht angeboten, das den Kriterien der >>Vitalküche<< entspricht. Die Kost wird dabei bedarfsgerecht mit regionalen Gerichten und Zutaten aus der Region erweitert und die Verwendung von Biolebensmitteln in der Großküche erhöht.

„Insgesamt arbeiten in den Küchen der NÖ Kliniken rund 720 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jährlich rund 7,5 Millionen Portionen Essen zubereiten. Sie verarbeiten dabei unter anderem 590 Tonnen frisches Gemüse, mehr als 950.000 Liter Milch, mehr als 570.000 Eier, rund 2,5 Millionen Semmeln, 51 Tonnen Reis und 164 Tonnen Rindfleisch. Für alle 27 Klinikstandorte werden jährlich rund 18,3 Millionen Euro für Lebensmittel ausgegeben. Davon werden 76,6 Prozent lokal beschafft und direkt von regionalen Zulieferern in die Kliniken geliefert“, betont Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Der gemeinsamen Betrieb durch die NÖ Landeskliniken-Holding sorgt für ein koordiniertes, maximal effizientes und effektives Spitalssystem und sichert den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern langfristig eine leistungsfähige, hochwertige und finanzierbare Gesundheitsversorgung. Es werden Synergiepotentiale genutzt und nur dort gespart, wo es ohne Beeinflussung der medizinischen Qualität möglich ist. Ein Beispiel dafür ist der gemeinsame zentrale Einkauf, durch den Synergieeffekte in hohem Ausmaß erzielt werden. Dennoch ist für die NÖ Landeskliniken-Holding gerade beim Einkauf von Lebensmitteln die Regionalität und die Beschaffung der Produkte vor Ort ein wesentlicher Faktor.

Die Küche im Landesklinikum Wiener Neustadt zählt zu den größten des Landes. Hier werden jährlich etwa 400.000 Semmeln, 20.000 Eier, 38 Tonnen Bio-Kartoffeln und 96 Tonnen Gemüse verbraucht, um nur einige der beeindruckenden Zahlen zu nennen.

 

Bildtext
Bioqualität und Regionalität werden im Landesklinikum Wiener Neustadt groß geschrieben, darauf sind der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Landesrat Mag. Karl Wilfing und Küchenleiter Johannes Haindl stolz. COPYRIGHT: Foto Steiger – Abdruck honorarfrei

 

Medienkontakt
DSA Mag. (FH) PhDr. Markus Neuwirth, MSc, MBA
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