Eine Zertifizierung nach ISO 9001 ist ein international anerkanntes Gütesiegel für Qualitätsmanagement. Sie zeigt, dass ein Unternehmen oder eine Einrichtung klare Strukturen, nachvollziehbare Prozesse und wirksame Kontrollmechanismen etabliert hat. Ziel ist es, Abläufe ständig zu verbessern und höchste Sicherheit sowie Transparenz für alle Beteiligten zu gewährleisten.
Seit seiner Gründung unterstützt das Forschungskompetenzzentrum Ärztinnen, Ärzte und Pflegeforschende bei der Planung und Durchführung klinischer Studien – von der Idee bis zur Publikation. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Sicherheit und das Wohl der Studienteilnehmenden. Durch klar definierte Prozesse, standardisierte Abläufe und ein aktives Qualitätsmanagement trägt das Team dazu bei, Forschung und medizinische Versorgung optimal zu verbinden.
„Die erfolgreiche Re-Zertifizierung zeigt, dass wir Qualität nicht nur dokumentieren, sondern leben“, so Dr. Daniela Herzog, MA, Leiterin des Forschungskompetenzzentrums. „Unsere Abläufe sind transparent, nachvollziehbar und orientieren sich an höchsten internationalen Standards.“
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei die Dokumentenlenkung: Sie stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden jederzeit mit den aktuellen und freigegebenen Versionen der Standard Operating Procedures (SOPs) arbeiten. Das sind verbindliche Arbeitsanweisungen, die genau beschreiben, wie bestimmte Prozesse Schritt für Schritt ablaufen sollen – etwa bei der Datenerhebung, der Dokumentation oder im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Sie dienen als gemeinsame Grundlage, damit jede Studie sicher, einheitlich und nachvollziehbar durchgeführt wird. Das gewährleistet maximale Patientensicherheit und einen effizienten Forschungsbetrieb.
„Zertifizierung ist kein bürokratisches Muss, sondern eine Investition in Sicherheit und Verlässlichkeit“, betont DGKP Angelika Hammer-Borbelj, wissenschaftliche Mitarbeiterin des FKZ. Auch Ass.-Prof. OA Dr. Alfred Pohl hebt hervor: „Der Fokus liegt auf gelebter Qualität, nicht auf Checklisten. Wir wollen Abläufe verstehen und stetig verbessern.“
Dass das ohne Abweichungen von den Zertifizierungsbedingungen gelungen ist, ist kein Zufall: „Die Re-Zertifizierung ist eine Teamleistung, auf die wir sehr stolz sind“, so Dr. Herzog. „Jede und jeder im FKZ hat dazu beigetragen, dass wir heute auf stabile, qualitätsgesicherte Strukturen blicken können – und auf ein Arbeitsklima, das Engagement, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.“
Das Forschungskompetenzzentrum am Universitätsklinikum Wiener Neustadt gilt mittlerweile als zentrale Anlaufstelle für klinische Forschung in der Thermenregion und im Weinviertel. Durch die erneute Zertifizierung ist der Weg für weitere innovative Projekte geebnet – immer mit dem Ziel, Wissenschaft, Sicherheit und Menschlichkeit zu verbinden.
BILDTEXT
Foto 1: Das Team des Forschungskompetenzzentrum zeichnet sich durch Engagement, Expertise und Teamgeist aus.
Fotocredit: Universitätsklinikum Wiener Neustadt/SchoberArts
Foto 2: v.l.n.r.: DGKP Angelika Hammer-Borbelj mit Dr. Daniela Herzog, MA (Leiterin des Forschungskompetenzzentrums am Universitätsklinikum Wiener Neustadt)
Fotocredit: Universitätsklinikum Wiener Neustadt
MEDIENKONTAKT
Mag. Doris Pichlbauer
Pressekoordinatorin
Universitätsklinikum Wiener Neustadt
E-Mail: doris.pichlbauer@wienerneustadt.lknoe.at
Das Forschungskompetenzzentrum am Universitätsklinikum Wiener Neustadt: Forschung mit System und Qualität, die überzeugt

v.l.n.r.: DGKP Angelika Hammer-Borbelj mit Dr. Daniela Herzog, MA (Leiterin des Forschungskompetenzzentrums am Universitätsklinikum Wiener Neustadt)