Gänsehaut statt Theorie: Pflegeausbildung einmal anders im Universitätsklinikum Wiener Neustadt

Auszubildende im Universitätsklinikum Wiener Neustadt beim interaktiven Training im „Room of Horrors“ – hier werden Risikokompetenz und Aufmerksamkeit für potenzielle Gefahrenquellen im Pflegealltag geschult.

Auszubildende im Universitätsklinikum Wiener Neustadt beim interaktiven Training im „Room of Horrors“ – hier werden Risikokompetenz und Aufmerksamkeit für potenzielle Gefahrenquellen im Pflegealltag geschult.

WIENER NEUSTADT. Gefahren erkennen, bevor sie passieren – unter diesem Motto durften Auszubildende im Universitätsklinikum Wiener Neustadt ein ganz besonders Training erleben. Im sogenannten „Room of Horrors“ lernten sie auf interaktive Weise, wie wichtig Aufmerksamkeit und Risikokompetenz im Pflegealltag sind.

Im Rahmen des Praktikums fand ein innovatives Trainingsformat für Auszubildende im Universitätsklinikum Wiener Neustadt statt. Das ursprünglich von der Stiftung Patientensicherheit Schweiz entwickelte Konzept wurde von der engagierten Praxisanleiterin DGKP Astrid Zilla (Klinische Abteilung für Innere Medizin I - Gastroenterologie und Hepatologie) speziell für die Auszubildenden vorbereitet, begleitet und mit großem Erfolg durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt von Stationsleiterin Andrea Waldhuber und Bereichsleiterin Lenuta Dragos, BScN.

Der sogenannte „Room of Horrors“ ist ein bewusst „fehlerhaft“ eingerichteter Behandlungsraum, Ziel ist es, potentielle Gefahrenquellen zu erkennen und sicherheitsrelevante Mängel zu identifizieren. Dieses praxisnahe Lernszenario fördert die Aufmerksamkeit und Risikokompetenz der Teilnehmenden und ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung in der Pflegepraxis.

Die Begeisterung der Auszubildenden zeigte eindrucksvoll, wie wirkungsvoll diese Form des Lernens ist – denn nur wer potenzielle Risiken frühzeitig erkennt, kann auch professionell darauf reagieren.

BILDTEXT
Foto 1: Auszubildende im Universitätsklinikum Wiener Neustadt beim interaktiven Training im „Room of Horrors“ – hier werden Risikokompetenz und Aufmerksamkeit für potenzielle Gefahrenquellen im Pflegealltag geschult.
Foto 2: Vieles wirkt auf den ersten Blick harmlos – doch hinter jeder Kleinigkeit kann ein Risiko stecken. Der „Room of Horrors“ macht potenzielle Gefahren sichtbar und lehrbar.
Fotocredit: Universitätsklinikum Wiener Neustadt

MEDIENKONTAKT
Mag. Doris Pichlbauer
Pressekoordinatorin
Universitätsklinikum Wiener Neustadt
E-Mail: doris.pichlbauer@wienerneustadt.lknoe.at