Anfang des Jahres wurde der Gesundheitsplan 2040+ ins Leben gerufen, der eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung mit höchster Qualität – heute, morgen und für kommende Generationen garantieren soll. In der Thermenregion wird die Zusammenarbeit bereits im Landesklinikum Baden-Mödling gelebt. „Diese Vernetzung bringt viele Vorteile mit sich. Unter anderem, dass Spezialisierungen auf die Standorte verteilt werden, es gibt keine Doppelstrukturen, Abteilungen werden standortübergreifend geführt – das heißt eine Leitung für zB. zwei Standorte mit einer gemeinsamen Strategie. Ärztliche, pflegerische und administrative Teams arbeiten standortübergreifend zusammen, was wiederum die Expertise stärkt, Personal, Geräte, und Know-how werden gemeinsam genutzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich spezialisieren und sichern Arbeitsprozesse durch höhere Fallzahlen und natürlich profitieren die Patientinnen und Patienten von der Gesundheitsversorgung bei gleichbleibend hoher Qualität und von der koordinierten Behandlung über die Standorte hinweg“, so Landesrat Anton Kasser.
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde nun eine weitere Maßnahme, die Vernetzung der Klinikstandorte Wiener Neustadt und Hochegg, vorgestellt. Die beiden Kliniken arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen. Sowohl in der medizinischen Versorgung als auch in der Verwaltung. Schon jetzt werden zentrale Führungsaufgaben gemeinsam wahrgenommen: Die Kollegiale Führung im Universitätsklinikum Hochegg ist mit der Pflege- und der Kaufmännischen Direktion bereits identisch mit jener des Universitätsklinikums Wiener Neustadt.
Versorgung mit Zukunft
Silvia Bodi, Geschäftsführerin der Gesundheit Thermenregion: „Mit der Bildung des Universitätsklinikums Wiener Neustadt-Hochegg werden die Kompetenzen beider Häuser gezielt aufeinander abgestimmt. Durch klar definierte medizinische Profile und abgestimmte Behandlungspfade entsteht ein nahtloses Leistungsangebot – von der Akutversorgung bis zur spezialisierten Nachbetreuung.“
„Als Pflegedirektorin bin ich seit sieben Jahren an den Standorten Wr. Neustadt und Hochegg tätig und habe beide Häuser stets als gemeinsame Einheit gesehen. Mir war immer wichtig, die Stärken beider Kliniken sinnvoll zu bündeln und weiterzuentwickeln – vieles ist bereits gelungen und zeigt das Potenzial der standortübergreifenden Zusammenarbeit. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dabei war, dass wir alle Beteiligten kontinuierlich in den gesamten Prozess einbezogen haben. Ich habe das Privileg, mit engagierten und hochkompetenten Teams zusammenzuarbeiten und das gewachsene Vertrauen stärkt unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft“, erklärt Pflegedirektorin Christa Grosz.
Mit der Zusammenführung der beiden Standorte setzen die Kliniken einen wichtigen Schritt für eine zukunftssichere und moderne Gesundheitsversorgung. „Wir vereinen zwei starke Standorte zu einem noch stärkeren Gesundheitsnetzwerk“, erklärt Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor des künftigen Universitätsklinikums Wiener Neustadt-Hochegg. „Der Zusammenschluss ermöglicht eine engere Zusammenarbeit in Medizin, Pflege, Ausbildung und Forschung und schafft gleichzeitig neue Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Gamlich. Auch die Patientinnen und Patienten profitieren, so der Kaufmännische Direktor weiter, „von klaren Strukturen, kurzen Wegen und einer Versorgung aus einer Hand.“
Auch in der medizinischen Leitung wächst zusammen, was bereits zusammenarbeitet. Ojan Assadian, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Wiener Neustadt und künftig auch in Hochegg als Direktor tätig, erklärt: „Die Zusammenführung der ärztlichen Leitung ist ein logischer Schritt in einem Prozess, der bereits von vielen Kooperationen und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. So können wir Synergien nutzen, Patientinnen und Patienten noch besser begleiten und die fachliche Zusammenarbeit speziell in den Bereichen der Neurologie, Schlafphysiologie und Pulmologie weiter vertiefen.“
Gemeinsam für Qualität, Fachexpertise und Menschlichkeit
Die Zusammenführung ist nicht nur ein organisatorischer, sondern auch ein menschlicher Prozess. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsteht ein größeres Netzwerk, das Teamgeist und Wissenstransfer fördert. Gemeinsam schaffen wir mit dem Mehrstandortklinikum eine stabile Struktur, die Qualität, Fachexpertise und Menschlichkeit verbindet“, betont Pflegedirektorin Christa Grosz.
Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Zusammenführung der neurologischen Abteilungen beider Kliniken unter ein gemeinsames Primariat. Damit wird die neurologische Versorgung über beide Standorte hinweg abgestimmt, effizienter gestaltet und die Behandlungskontinuität für Patientinnen und Patienten weiter verbessert.
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Bildtext: v.l.n.r.: Gesundheit Thermenregion Geschäftsführerin Silvia Bodi, LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam, Landesrat Anton Kasser, Pflegedirektorin Christa Grosz
Fotocredit: NLK Filzwieser
MEDIENKONTAKT
Gerald Spiess, MA
Medien-Koordinator
NÖ LGA – Gesundheitsregion Thermenregion GmbH
E-Mail: gerald.spiess@noe-lga.at
Gemeinsam stärker für die Region: Universitätskliniken Wiener Neustadt und Hochegg wachsen zusammen

v.l.n.r.: Gesundheit Thermenregion Geschäftsführerin Silvia Bodi, LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam, Landesrat Anton Kasser, Pflegedirektorin Christa Grosz