Herzrhythmus im Fokus: RhythMeet-Expertentreffen am Universitätsklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r. DI Johannes Anderl; RT Irene Feuchtenhofer, BSc; DGKP Hannes Tschiggerl; Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Xaver Roithinger, MSc; RT Antonia Grosinger, BSc und Oberarzt Dr. Michael Pfeffer

v.l.n.r. DI Johannes Anderl; RT Irene Feuchtenhofer, BSc; DGKP Hannes Tschiggerl; Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Xaver Roithinger, MSc; RT Antonia Grosinger, BSc und Oberarzt Dr. Michael Pfeffer

WIENER NEUSTADT. Das Universitätsklinikum Wiener Neustadt wurde erneut zum Zentrum der österreichischen Rhythmologie. Bei der Fachveranstaltung „RhythMeet“ und dem vorgelagerten Basiskurs für invasive Elektrophysiologie der österreichischen kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) trafen sich wieder führende Kardiologinnen und Kardiologen, um neue Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen zu diskutieren.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltung „RhythMeet“ durfte das Universitätsklinikum Wiener Neustadt Österreichs führende Spezialistinnen und Spezialisten für kardiologische Elektrophysiologie begrüßen. Eröffnet wurde das viertägige Fortbildungsprogramm durch einen Basiskurs für invasive Elektrophysiologie der ÖKG, der sich an Medizinerinnen und Mediziner richtet, die sich praxisnah mit der Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen auseinandersetzen möchten.

„Es freut uns sehr, mit RhythMeet und dem vorgeschalteten Basiskurs ein hochwertiges, modulares Ausbildungsformat direkt in unserem Klinikum anbieten zu können. Damit stärken wir nicht nur den fachlichen Austausch auf höchstem Niveau, sondern fördern aktiv die Ausund Weiterbildung im Bereich der Rhythmologie“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Xaver Roithinger, MSc, Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin II – Kardiologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin.

Im Mittelpunkt des Basiskurses standen elektrophysiologische Grundlagen, wie die Anatomie des Herzens, die Physiologie des Reizleitsystems sowie physikalische Prinzipien der Elektrostimulation. Besonderer Fokus lag auf supraventrikulären Tachykardien – einer häufigen Form von Herzrhythmusstörungen. In Hands-On-Sessions konnten die Teilnehmenden selbst intrakardiale EKGs analysieren, mit EP-Simulatoren arbeiten und komplexe Ablationsverfahren im Rahmen von Live Cases erleben.

„Wir wollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern klinische Realität greifbar machen. Besonders die Live-Demonstrationen und Hands-On-Trainings machen den Unterschied“, so Oberarzt Dr. Michael Pfeffer, Mitorganisator der Veranstaltungen. Das umfassende Programm von RhythMeet und dem vorangehenden Basiskurs der ÖKG wurde unter anderem von Prim. Univ. Prof. Dr. Franz Xaver Roithinger (Universitätsklinikum Wiener Neustadt), Univ.-Prof. Dr. Daniel Scherr (Universitätsklinikum Graz), Oberarzt Dr. Georgios Kollias (Ordensklinikum Linz) und Oberarzt Dr. Michael Pfeffer (Universitätsklinikum Wiener Neustadt) organisiert und von hochkarätigen Vortragenden aus ganz Österreich unterstützt.

„Die Behandlung belastender Herzrhythmusstörungen hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Mit Hilfe modernster Technologien können heute selbst komplexe Arrhythmien erfolgreich und sicher behandelt werden“, betont Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger. Auch der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Wiener Neustadt, Prof. Dr. Ojan Assadian, MSc, DTMH, unterstreicht den Stellenwert der Veranstaltung: „Mit RhythMeet positioniert sich das Universitätsklinikum Wiener Neustadt einmal mehr als innovativer und international vernetzter Bildungsstandort für Kardiologie und Rhythmologie.“

BILDTEXT
Foto: v.l.n.r. DI Johannes Anderl; RT Irene Feuchtenhofer, BSc; DGKP Hannes Tschiggerl; Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Xaver Roithinger, MSc; RT Antonia Grosinger, BSc und Oberarzt Dr. Michael Pfeffer
Fotocredit: Universitätsklinikum Wiener Neustadt

MEDIENKONTAKT
Mag. Doris Pichlbauer
Pressekoordinatorin
Universitätsklinikum Wiener Neustadt
E-Mail: doris.pichlbauer@wienerneustadt.lknoe.at