Das System ermöglicht erstmals eine nahtlose Kombination aus hochauflösender 3D-Bildgebung und Echtzeit-Navigation direkt im Operationssaal. Chirurginnen und Chirurgen verfügen damit während des gesamten Eingriffs über eine präzise, dreidimensionale Darstellung der Anatomie – vergleichbar mit einem hochauflösenden „GPS-System“ für den menschlichen Körper.
Der entscheidende Mehrwert: Implantate können millimetergenau positioniert werden, selbst in hochkomplexen anatomischen Situationen. Gleichzeitig wird das Risiko von Fehlplatzierungen signifikant reduziert, sensible Strukturen wie Nerven oder Gefäße werden bestmöglich geschont.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem mehr Sicherheit: Das an sich nicht ganz vermeidbare Risiko von Fehlplatzierungen wird reduziert, umliegende Strukturen wie Nerven oder Gefäße können besser geschont werden und insgesamt steigt die Qualität der operativen Versorgung.
Die Einführung des O-Arm-Systems ist Teil einer konsequenten strategischen Ausrichtung des Hauses: weg von rein struktureller Versorgung, hin zu datengetriebener, präzisionsgestützter Medizin.
„Der Einsatz intraoperativer 3D-Bildgebung in Kombination mit Navigation stellt einen wesentlichen Fortschritt in der Wirbelsäulenchirurgie dar. Wir können Eingriffe dadurch präziser und sicherer durchführen. Davon profitieren in erster Linie unsere Patientinnen und Patienten“, betont Prim. Univ.-Prof. Dr. Kambiz Sarahrudi. „Die erfolgreiche erste Anwendung zeigt, wie wichtig Innovation, Teamarbeit und kontinuierliche Weiterentwicklung in der modernen Medizin sind.“
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der Klinischen Abteilung für Orthopädie und Traumatologie, dessen Engagement, Fachkompetenz und hervorragende Zusammenarbeit die erfolgreiche Umsetzung dieser neuen Technologie ermöglicht haben.
„Moderne Medizin entscheidet sich heute nicht mehr nur im Können einzelner – sondern in der Qualität der Systeme, die wir einsetzen. Mit dem O-Arm schaffen wir eine neue Dimension an Präzision und Sicherheit im OP. Das ist kein inkrementeller Fortschritt, sondern ein echter Technologiesprung für unser Haus“, betont Prof. Dr. Ojan Assadian, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Wiener Neustadt-Hochegg.
BILDTEXT
Foto: Das neue intraoperative 3D-Bildgebungssystem (O-Arm) ermöglicht hochpräzise Echtzeitdarstellungen während der Operation und unterstützt navigationsgestützte Eingriffe auf höchstem Niveau. Minimalinvasive Verfahren werden erleichtert, die Patientensicherheit signifikant erhöht.
Fotocredit: Universitätsklinikum Wiener Neustadt
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Mag. Doris Pichlbauer
Pressekoordinatorin
Universitätsklinikum Wiener Neustadt
